Etwas über mich und meine Arbeit


Menschen in schwierigen Fragen und Lebenssituationen zu begleiten und mit meinen Möglichkeiten zu unterstützen, ist Leitmotiv meines beruflichen Lebens.

Begonnen habe ich damit als Rechtsanwältin, überwiegend bei Trennung und Scheidung. Die Erfahrung vieler streitiger Gerichtsverfahren weckte in mir den Wunsch, zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln, ehe noch der Konflikt eskaliert ist. So begann ich 1992 die Weiterbildung in Mediation; das ist außergerichtliche Vermittlung im Konflikt; seit 1995 arbeite ich als Mediatorin.

In einer Mediation müssen die Beteiligten verschiedene Sachverhalte beurteilen, und sie müssen Entscheidungen treffen, um faire Regelungen für die Zukunft zu finden. Deshalb wollte ich Grundsätzliches über Urteilsbildung und Entscheidungsfindung lernen. Auf meiner Suche erkannte ich, Das geschieht am besten, indem man sich Fragen stellt; z.B. um herauszufinden, worum es eigentlich geht, wie man das Erlebte versteht, was Tatsachen sind und was Interpretation, wie es nun weitergehen kann und welche Wege man wählen will, um seine Ziele zu erreichen.

Meine Arbeit besteht vor allem darin, meine KlientInnen zu dieser fragenden Haltung einzuladen. Ich lenke meine Aufmerksamkeit ganz auf das zentrale Anliegen meines Gegenübers und stelle dazu Fragen, die klären und lösen helfen.

Ich bin keine Therapeutin und mache keine therapeutische Arbeit.
Allerdings kann es heilsam wirken, sich bewusst ein Urteil zu bilden über das, was bewegt, was bedrängt. Es kann helfen, besonnener zu werden in den Emotionen, klarer zu sehen und motivierter zu handeln.

Mit Fragen leben und Menschen vermitteln, wie sie sich und anderen durch Fragen weiterhelfen können, ist mir zentrales Anliegen geworden.